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Online-Veranstaltung „Selbstbestimmt & verfassungskonform: Das Thema „Sterbehilfe“ im Licht des Urteils des Bundesverfassungsgerichts“

7. Juli; 15:00 - 17:30

Im Februar hat das Bundesverfassungsgericht die pauschale Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Hilfe zum Suizid in Paragraf 217 des Strafgesetzbuchs als verfassungswidrig eingestuft. Mit der Betonung der Freiheit, „sich das Leben zu nehmen, hierfür bei Dritten Hilfe zu suchen und, soweit sie angeboten wird, in Anspruch zu nehmen“ bringt das BVerfG das kontrovers und lang diskutierte Thema erneut zurück auf die politische Agenda.

Dabei hat das BVerfG das Ziel des Gesetzgebers, die Einschränkung der Selbstbestimmung durch fremdbestimmte Einflussnahme und mögliche Pression Dritter zu verhindern, ausdrücklich legitimiert. Diesem Schutzanliegen Rechnung zu tragen und gleichzeitig die Selbstbestimmung Sterbewilliger zu gewährleisten – das ist das Spannungsfeld der Debatte um möglichen gesetzgeberischer Regelungsbedarf, die nun aufs Neue entbrannt ist.

In unserem digitalen Fachgespräch fragen wir: Welcher Regelungsbedarf besteht jetzt um einer gesellschaftlichen Normalisierung der Sterbehilfe entgegenzuwirken? Wie kann der gesetzliche Rahmen für eine Sterbehilferegelung aussehen? Welchen Spielraum für eine konsistente Sterbehilferegelung lässt das Urteil des Bundesverfassungsgerichts?

Mit Inputs von:

  • Prof. Dr. Steffen Augsberg, Professur für Öffentliches Recht, Justus-Liebig-Universität Gießen | Mitglied des Deutschen Ethikrates
  • Prof. Dr. Thomas Fischer, Richter a.D., Journalist und Schriftsteller, Kolumnist bei Spiegel-Online und im Journal der juristischen Zeitgeschichte
  • Dr. Kirsten Kappert-Gonther, MdB, Sprecherin für Gesundheitsförderung | AG Bioethik
  • Eugen Brysch, Vorstand, Deutsche Stiftung Patientenschutz
  • Dr. Ellen Ueberschär, Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung

 

Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 03.Juli 2020.

 

Für weitere Fragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Information & Anmeldung

Solveig Bartusch, Projektbearbeiterin Sozialpolitik,
Heinrich-Böll-Stiftung, E-Mail: bartusch@boell.de, Telefon: +49(0)30 285 34 – 257

Fachkontakt

Dorothee Schulte-Basta, Referentin Sozialpolitik,
Heinrich-Böll-Stiftung, E-Mail: schulte-basta@boell.de, Telefon: +49(0)30 285 34 – 245


Hinweis:

Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist ein Computer, Tablet oder Handy mit Internetanschluss und Lautsprecher, und je nach Veranstaltung (mit Beteiligung des Publikums) optional eine Kamera oder Headset notwendig. Eine Aufnahme der Online-Veranstaltung ist untersagt. Die Online-Veranstaltung verwendet das Programm Zoom, welches den Zugangslink bereitstellt.

Den Zugangslink erhalten Sie 1 Tage/Stunden vor der Veranstaltung.

Der Zugangslink führt bei erstmaliger Zoom-Nutzung zum Download eines Client-Programms, welches heruntergeladen und ausgeführt bzw. auf Ihrem Computer installiert werden muss (empfohlen). Alternativ nutzen Sie die entsprechende App „ZOOM Cloud Meetings“ auf ihrem Mobiltelefon oder Tablet. Möchten Sie einen Download umgehen, klicken Sie auf den Link „Treten Sie mit Ihrem Browser bei“ (diese Option funktioniert nur bei den Browsern Google Chrome oder Microsoft Edge). Bitte klinken Sie sich etwa 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung ein.

Nach der Anmeldung zur Veranstaltung gelten unsere Datenschutzbestimmungen. Für die Verwendung der Software ZOOM übernimmt die Heinrich-Böll-Stiftung keine Haftung. Die geltenden Datenschutzrichtlinien von Zoom finden Sie hier.

Details

Datum:
7. Juli
Zeit:
15:00 - 17:30

Veranstalter

Heinrich Böll Stiftung

Veranstaltungsort

Online Veranstaltung