Gedenken an die Schlacht von Ohamakari (Waterberg) und an den Völkermord in Namibia

Die Landeszentrale für politische Bildung Bremen, der Verein »Der Elefant!« e.V. und das Bremer Afrika Archiv laden ein zur Gedenkstunde am Sonntag, 11. August 2019, 11:00 Uhr, am Mahnmal für die Opfer des Völkermords in Namibia 1904 – 1908 und der Schlacht von Ohamakari (Waterberg) im Nelson-Mandela-Park (Grünanlage an der Gustav-Deetjen-Allee).
Noch heute trauern die traditionellen Gemeinschaften der Ovaherero, Ovambanderu und Nama/Damara in Namibia um ihre Angehörigen, die dem Völkermord durch deutsche Kolonialtruppen und Siedler in der damaligen Kolonie Südwestafrika zum Opfer fielen. Auftakt für den Genozid war die Schlacht von Ohamakari (Schlacht am Waterberg) am 11. August 1904. Bis 1908 dauerte der Kolonialkrieg und die systematische
Verfolgung und Vernichtung der drei Volksgruppen an. Bis zu 80 000 Menschen wurden dabei ermordet; sie starben durch militärische Gewalt, durch Verdursten und Verhungern auf der Flucht oder an der Zwangsarbeit in den Konzentrationslagern der deutschen Kolonie.

PROGRAMM
Grußworte
Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz (angefragt)
Gudrun Eickelberg, 1. Vorsitzende »Der Elefant!« e.V.
Dr. Thomas Köcher, Direktor der Landeszentrale
für politische Bildung Bremen

Vorträge
Israel Kaunatijke (Herero-Aktivist):
»Koloniale Wurzeln und ihre Bedeutung für heute«
Virginie Kamche (Afrika-Netzwerk Bremen):
Worte des Gedenkens

Gedenkminute und Niederlegung von Blumen
Moderation: Dr. Kirsten Kappert-Gonther (MdB)
Musik: Ady Ariwodo

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